
Für den Einsatz von Fotovoltaik sprechen viele Gründe. Die Sonne liefert uns ihre Energie frei Haus, unbegrenzt und sauber. Ohne Abgase und andere Umweltbelastungen kann durch Solarzellen Strom produziert werden, der das Klima schont.
Durch die dezentrale Produktion des Solarstroms und die freie Verfügbarkeit der Sonnenkraft macht Fotovoltaik langfristig unabhängig von Energieimporten.
Fotovoltaikanlagen haben nach 3 bis 6 Jahren die Energie wieder eingespielt, die zu ihrer Herstellung benötigt wurde.
Von diesem Zeitpunkt an gewinnt die Anlage zusätzliche Energie.
Bei der fotovoltaischen Nutzung von Sonnenenergie wird die Strahlung der Sonne mittels Solarmodulen (Solargenerator) in elektrische Energie umgewandelt.
Aus physikalischen Gründen handelt es sich hierbei um Gleichstrom (Elektrosmog frei), der von einem Wechselrichter in den haushaltsüblichen Wechselstrom umgewandelt wird.
Der produzierte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Der eingespeiste Solarstrom wird zu einem gesetzlich garantierten Preis abgenommen. Seit 2009 wird auch der Eigenverbrauch von Solarstrom gefördert. Angesichts steigender Strompreise kann dies eine interessante Option sein.
Eine Fotovoltaikanlage kann problemlos auch nachträglich in einem bestehenden Haus installiert werden. Im Haus entsteht kaum Verschmutzung, die Kabelführung erfolgt in einem Leerrohr (stillgelegter Kamin o. a.) oder an der Außenwand (z.B. hinter einem Fallrohr).
Von der Modulmontage merken sie im Haus nichts.

Das Gesetz für den "Vorrang Erneuerbarer Energien", kurz EEG, dient der Förderung regenerativer Energieträger und dem Ausbau des Anteils klimaschonender Energien.
Für die Stromgewinnung aus regenrativen Energiequellen legt das EEG feste Vergütungssätze fest. Diese sind von der Größe und Art der Anlage abhängig.
Das Jahr der Inbetriebnahme bestimmt den Basissatz der dann für 20 Jahre und das Jahr der Inbetriebnahme garantiert wird.
| Dachanlagen | Freifläche | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Jahr der Inbetrieb- nahme |
<= 30 KW (ct/kwh) |
ab 30 KWP (ct/kwh) |
ab 100 KWP (ct/kwh) |
ab 1.000 KW (ct/kwh) |
(ct/kwh) |
| 8% 2009 | 8% 2009 | 8% 2009 | 8% 2009 | 10% p.a. in 2009 + 2010 | |
| 9% ab 2011 | 9% ab 2011 | 9% ab 2011 | 9% ab 2011 | 9% p.a. ab 2011 | |
| 2009 | 43.01 | 40.91 | 39.58 | 33.00 | 31.94 |
| 2010 | 39.57 | 37.64 | 35.62 | 29.70 | 28.75 |
| 2011 | 36.01 | 34.25 | 32.42 | 27.03 | 26.16 |
| 2012 | 32.77 | 31.17 | 29.50 | 24.59 | 23.81 |
| 2013 | 29.82 | 28.36 | 26.84 | 22.38 | 21.66 |
| 2014 | 27.13 | 25.81 | 24.43 | 20.37 | 19.71 |
Um die Investition in erneuerbare Energien zu finanzieren stehen öffentliche Kredite mit Sonderzinskonditionen zur Verfügung.
Auch Hausbanken bieten zunehmend spezielle "Umweltdarlehen" an.
Auch steuerliche Aspekte (Abschreibungsmöglichkeit) sowie die Nettopreisbetrachtung auch für Privatpersonen stellen weitere Anreize für die Investition in Solarzellen dar.
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